Mittwoch, 3. september 2008

der von Herzen kommt


Was ist Respekt eigentlich? Gemeint ist damit eine Haltung, die den anderen als Menschen achtet und seine Menschenwürde anerkennt, egal woher er kommt, wie er aussieht und zu welchen Gott er betet.

Viele Menschen haben das Gefühl sie werden nur noch anerkannt, wenn sie bestimmte Bedingungen erfühlen.
Heute zu tage wer den Arbeitplatz, die Gesundheit, die Selbständigkeit, das glatte Gesicht, die makellose Figur verliert hat auch kein Anspruch auf Achtung und Beachtung.
Jeder Mensch sehnt sich danach, von anderen respektiert zu werden. Jeder fühlt sich verletz, wenn er respektlos behandelt wird.

Der Begriff Respekt wird jedoch für vieles verwendet, einschliesslich Angst oder Höflichkeit.
Wer sagt: „Vor Kampfhunden habe ich Respekt" meint: „ Ich fürchte mich vor ihnen.
Wer sich beklagt, die Jugend habe keine Respekt mehr vor dem Alter, will damit vielleicht nur Ausdrücken: „ Die Jugendlichen stehen nicht auf, um mir ihren Sitzplatz in der Bahn zu überlassen." Respekt wird ebenso mit Bewunderung gleichgesetzt, obwohl das eine mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun hat.


Das Wort Respekt kommt vom lateinischen respicere, das „ zurücksehen" bedeutet und somit „ Rücksicht". Wenn wie Rücksicht auf anderen nehmen, respektieren wir seine Bedürfnisse und seine Verletzlichkeit.

Ja,...heute ist Respekt wieder ein grosse Thema, aber was ist denn nun Respekt?

Die Philosophen der europäischen Aufklärung verkündeten: Jedem Menschen ist,
unabhängig von seine Stand, Würde zu Eigen, und diese sollte von jedermann respektiert werden. Im Internet kann man allerlei Zitate unter dem Stichwort Respekt finde.
Klar ist dass offensichtlich ein Bedürfnis, endlich einmal erklär zu bekommen, was Respekt bedeutet und warum er so wichtig ist.
Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass es kaum noch „Respektspersonen" gibt.

Die Menschen verdienen sich heute Respekt nur, wenn sie nicht schwach und nicht bedürftig sind. Mangelnder Respekt mag zwar weniger aggressiv erscheinen als eine direkte Beleidigung, kann aber ebenso verletzend sein. Man wird nicht beleidigt, aber man wird auch nicht als Mensch angesehen, dessen Anwesenheit etwas zählt.

Wenn man anerkennt, dass man nicht alles am anderen verstehe kann, erhält die Beziehung ein Moment de Achtung und Gleichheit. Man billigt dann der anderen Autonomie zu und belässt ihm so seine Würde.

Warum fällt uns so schwer andere zu respektieren?
Ist noch nicht klar wahrscheinlich dass ohne gegenseitigen Respekt gar nichts geht.
Respekt ist entscheidend für das Gelingen und die Haltbarkeit einer Beziehung.
Wir fühlen uns Unwohl, wenn wir zu wenig oder gar keine Anerkennung für das erhalten, was wir tun und wie wir sind. Wir schöpfen nicht das aus, was wir leisten können, wenn wir nicht gewürdigt und belohnt werden. Wir werden sogar Krank, wenn wir in einem chronischen Wertschätzungsdefizit leben.

Um andere respektieren zu können, muss man auch sich selbst respektieren. Doch wie erlangt man Selbstrespekt, wenn man zu Beinspiel als Kind vernachlässigt oder misshandelt wurde? Wie erlangt man Selbstrespekt, wenn man zu einer Gruppe von Menschen gehört, die von der Mehrheit verachtet, ausgegrenzt, diskriminiert wird? Kann man Selbstrespekt auch erlernen, indem man sich bemüht, andere zu respektieren?

Unsere Welt würde trotzdem eine bessere, und unser Leben einfacher, wenn wir mehr Respekt voreinander hätten.

Achte darauf, dass sich jemand, nach einer Begegnung mit dir reicher fühlt als vorher.

 

von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung Community: „ du darf sein was du bist“
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Montag, 1. september 2008

Text aus einer veröffentliche Interview mit Remo Largo, dem bekanntesten Kinderarzt und Jugendkenner der Schweiz.


Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.

Jetzt sind die meisten Familien auf einen bis zwei Elternteile und eines oder zwei Kinder geschrumpft. Eine sinnvolle Sozialisierung ist auf diese Weise gar nicht mehr möglich.
Historisch gesehen, waren die Eltern nie die einzigen Bezugspersonen für Kinder, sondern es gab immer ein grosses sozial Netz von Erwachsenen und jede Menge Kinder, die als Vorbilder für die Sozialisierung dienten.


Von der Vorschule bis die Oberschule sitzen doppelt so viele Buben wie Mädchen in den leistungsschwachen Klein- und Sonderschulklasse. Das gleiche Bild auf der Sekundarstufe:
Je tiefer das Niveau, umso mehr Buben sitzen in der Sek C, der früheren Realschule, am wenigsten
in der Sek A.

Die Mädchen werden systematisch bevorzugt, die Buben hingegen diskriminiert.
Wir haben jetzt dreissig Jahre Frauenemanzipation hinter uns, wogegen auch gar nichts einzuwenden ist. Alle haben sich um bessere Chancen für Mädchen gekümmert.
Heute muss man sich frage, wie es eigentlich den Buben geht.

Die Männer stehen nicht für die Buben ein, weil sie noch gar nicht richtig begriffen haben, was geschehen ist. Im unterschied zu den Mädchen fehlt den Buben eine Lobby.

Woran liegt es, dass Mädchen in der Schule besser sind?
Sind Buben dümmer?

Sie sind nicht dümmer, sie sind anders. Buben haben andere Interessen und andere Motivationen als Mädchen. Deshalb brauchen sie andere Lernbedingungen.
Die schwachen Schulleistungen der Buben liegen daran, dass im heutigen kompetitiven System mit Noten, Prüfungen und generellen Lehrplanzielen die Mädchen im Vorteil sind.
Denn erstens reifen sie rascher heran. Im Alter von 12 Jahren sind sie einem Buben entwicklungsmässig im Durchschnitt um eineinhalb Jahre voraus. Zweitens haben Mädchen eine höhere Sprachkompetenz, was ihnen bei der Sprachlastigkeit der Lehrpläne ebenfalls zugutekommt. Sehr wichtig ist zudem die Arbeitshaltung: Mädchen sind fleissiger, zuverlässiger und angepasster. Buben sind erzieherisch aufwendiger. Geht es um Ordnung, Fleiss und Pünktlichkeit, haben Buben zum vornherein verloren.

Der gute Schüler von heute ist ein Mädchen. Das liegt aber nicht an seiner Kompetenz, sonder an seinem Verhalten. Aber es darf doch nicht sein, dass die heutige Pädagogik die Buben ausgrenzt, weil sie nicht so pflegeleicht sind wie Mädchen. Die Buben werden verpathologisiert, weil wir sie nicht so haben wollen, wie sie nun mal sind.

Buben lassen sich nicht gleich sozialisieren wie Mädchen. Insgesamt ist die weibliche Sozialkompetenz tatsächlich etwas höher, was daran liegt, dass Frauen die Kinder aufziehen und ein grosser Teil der Kommunikation mit dem Baby nonverbal ist. Deshalb können Frauen ihre Kinder- und Menschen ganz generell - besser lesen und auf sie reagieren.

Die schlechtesten Chancen haben Buben mit Stärken, die nicht benotet werden, und mit Schwächen, die die Schulkarriere knicken. Zum Beispiel Knaben mit ausgezeichneten handwerklichen Fähigkeiten und einer Legasthenie. Auch mathematisch-naturwissenschaftliche, motorische und musische Fähigkeiten werden unterbewertet.

Wichtig wäre, den Besonderheiten der Knaben mehr Rechnung zu tragen. Also zum Beispiel weniger Grammatik und Vokabeln büffeln und stattdessen zum Beispiel mehr unter Anleitung herausfinden, wie eklektischer Strom entsteht und verwendet werden kann, indem man ein Wasserkraftwerk besucht oder einem Elektriker bei seiner Arbeit zuschaut.

Reiche Eltern pushen ihre Söhne eben mehr in Lernstudios und im Nachhilfeunterricht. Vermutlich hat Zürich nicht nur weltweit am meisten psychoanalytische Praxen, sonder auch am meistens Lernstudios. Aber dort geht es nicht um Lernen im Sinn von Verstehen, sonder es geht ums drillen, um Bestehen von Prüfungen. Nur braucht diese Gesellschaft nicht Menschen, deren Bildung nur aus stupidem Auswendiglernen besteht.

Der Unterricht muss individualisiert werden, denn die Vielfalt der Kinder ist biologische Realität. Sie wird dann verleugnet, wenn man nicht weiss, wie man pädagogisch mit ihr umgehen soll. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es für das Individuum wie für die Gesellschaft das Beste ist, wenn der Einzelne seine Stärken möglichst gut verwirklichen kann, die in ihm schlummern.

Orientieren wir uns also an den Fähigkeiten des einzelnen Kindes und machen eine Schule, die diese möglichst fördert und dadurch kompetente und selbstbewusste Menschen heranzieht.
Das Gesetz spricht von Individualisierung und fordert gleichzeitig verbindliche Lehrplanziele.
Das ist ein Widerspruch. Man kann natürlich auf der Erfüllung dieser Lehrplanziele bestehen, aber de facto werden sie nicht erfühlt. Obwohl an alle Kinder die gleichen Anforderungen gestellt werden, sind sie nach neun Schuljahren verschiedener denn je.

Diese Lehrplanziele orientieren sich nicht an den Bedürfnisse der Kinder. Sie werden von Bildungsbürokraten und -Technokraten entwickelt, die sie selber in den Schulstuben nicht durchsetzen müssen. Die Lehrplanziele sollen einen hohen Bildungsstand sicherstellen, erzeugen aber nur einen enorme Druck bei Kinder, Eltern und Lehrpersonen.

Kinder mit dauernd ungenügenden Noten geraten unter enormen Stress. Es kommt zu Schulverweigerungen, das Selbstwertgefühl wird ruiniert, obwohl doch die Motivation zum Lernen und das Selbstwertgefühl genauso wichtig sind wie das Aneignen von Fertigkeiten und Wissen.


Entscheidend ist: Glaubt man, ob Kinder von sich aus lernen möchten? Oder ist man der Ansicht, ohne konkretes Leistungsziel würden sie ganz einfach gar nichts tun?

In all meinen Jahren als Entwicklungsspezialist habe ich noch nie ein Kind gesehen, das nicht lernen will. Wählt man aber einen falschen pädagogischen Ansatz und überfordert das Kind, kann es mit einer Lernblockade reagieren. Sie können einem Kind Dinge eintrichtern wie in der Koranschule, aber Sie können ihm absolut nichts beibringen, wozu es nicht selber bereit ist.
Das Kind bestimmt mit seinem Entwicklungsstand, wozu es zu lernen bereit ist. Hier bin ich nun wirklich kompromisslos, und wer das Gegenteil behauptet, vertritt keine kindergerechte Pädagogik.


Die Lehrer/innen müsste viel mehr Gestaltungsmacht haben, anstatt nur zum Ausführen eines Lehrplans genötigt zu werden. Den Lehrern müssen endlich die Verantwortung, die sie letztlich auch tragen, und das notwendige Vertrauen gegeben werden.
Natürlich brauchen sie Lehrmittel und methodischen Hilfen, damit sie gut arbeiten können. Sie sollten sich aber am Kind orientieren können und nicht an Lernzielen, die von Fachleuten festgelegt werden, die selber nicht unterrichten.
Eine gute Pädagogik sollte sich am Kind und seiner Entwicklung und nicht an den Bedürfnissen von Institutionen orientieren.


Damit ein Kind gut lernen kann, muss er sich von der Lehrperson angenommen fühlen und spüren: Die Lehrerin mag mich als Person und nicht nur wegen meiner Leistung.

Ein Kind der sich abgelehnt oder ignoriert fühlt, hat wenig oder gar keine Motivation. In der Schule ist es wie in der Familie: Die Kinder brauchen Beziehung, um sich zu entwickeln.

Kinder sind für Eltern und Lehrer am besten durch eine vertrauensvolle Beziehung führbar. Gibt es diese nicht, muss viel mehr Disziplin eingefordert werden.

Die meisten Eltern möchten sich wirklich um die eigenen Kinder kümmern. Doch die Realität sieht anders aus: 75 Prozent der Mütter von Schulkinder sind berufstätig, und 40 Prozent dieser Kinder sind zu Hause nicht beaufsichtigt. Die Frage ist: Wollen wir den Fernseher als Ersatzsozialisierung?

Die Krippen dienen nicht der Aufbewahrung von Kindern. Gute Krippen leisten einen Beitrag zur Sozialisierung der Kinder und vermitteln ihnen Entwicklungs-erfahrungen, die ihre Eltern ihnen oft nicht geben können. In Tagesschule geben Lehrer nicht nur Unterricht, sonder betreuen die Kinder auch in der Mittagszeit und nach der Schule. Wenn man mit ein Kind zusammen isst und auch mal über den FCZ spricht anstatt nur über Fächer, kann man auf eine andere Art Schule geben, weil man das Kind individueller wahrnimmt und eine tiefere Beziehung zu ihm entwickelt. So wird der Unterricht für das Kind besser und für den Lehrer einfacher.


Bei aller bildungsmässigen Chancen-ungleichheit für Buben muss man doch festhalten: In den gut bezahlten Berufen und in den Hierarchien sind die Männer noch immer dominant.
Wenn Männer ihre Stellung über Kompetenz halten sollen, dann stehen ihre Chancen in einer Dienstleistungsgesellschaft nicht sehr gut. Denn dort ist Sozialkompetenz gefragt.

Manche Männer ziehen sich in Chefpositionen zurück, weil die Kompetenz dort keine so grosse Rolle mehr spielt.
Würden Frauen nach der Ausbildung alle zu Hause sitzen, wäre das nicht nur eine gewaltige volkswirtschaftliche Verschwendung, sonder wir hätten schlicht keine Kinderärzte oder Lehrer mehr.

 

von Santina Salamone veröffentlicht in: Wissenschaft / Kinder Community: „ du darf sein was du bist“
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Mittwoch, 20. august 2008
Wie vielen von euch haben solchen Gedanken?

ZITAT :

"erdulden! Ist es nicht bereits genug was mir das Leben aufgebürdet hat!" Nichts Nettes. ich sehe keinen Erfolg. Sitze hier und schäme mich, weil ich dies oder jenes nicht habe. Ich hatte weder Glück mit meinen Eltern, noch mit meinem Beruf ebenso wenig mit meinen Partnern." Ich habe keine Familie, sitze alleine da oder ich habe eine Familie die zur Grunde gegangen ist."

Manchmal hat man das Gefühl, dass alles in Ordnung ist. Die Sonne scheint durch die Wolken, oh wie schön! Wir kämpfen.....es ist notwendig um zu überleben.....

Gut gemeint! Wieso nicht? Kann sein! Aber oft ist es nicht so, und wir wissen es.

Ja wir wissen, wie hart alles ist, wie es sich anfühlt, wenn wir zurückblicken. Wir wissen auch, dass vieles gut gemeint war und wie hart wir gearbeitet haben. Trotzdem stehen wir vor der ganze Welt und meinen kämpfen zu müssen um ein gutes Leben zu haben.. Die Sichtweise unserer heutigen „armen" Kultur lehrt uns, nur wer erfolgreich ist, steht mit beiden Beinen im Leben! Diese Ansicht bestätigt sich auch immer wieder, solange man die Realität nicht als solche ansieht.

Sind Erfolgsmenschen die besseren Menschen?? Sind sie Intelligenter? Sind sie Einfühlsamer? Oder bin ich als Erfolglose dümmer oder wertloser? Was noch? Was kommt euch noch alles in den Sinn? Was haben die anderen was ich nicht habe? Meiner Meinung nach, nichts!!

Ah doch, sie haben eine gute Fee an ihrer Seite!......Logisch?....

Es liegt sicher an einer unserer Eigenschaften oder an derer unsere Eltern. Oder aber das Leben hat uns im Stich gelassen. Was noch????

Man kann vieles mutmassen. Wir hatten und haben es nicht leicht. Ich denke dabei an eine mir bekannte Frau, gnadenlos spricht sie über die Fehler eines Menschen und verurteilt sie skrupellos. Sie ist überzeugt, dass diese selber Schuld sind weil sie dies oder jenes nicht tun. Nach ihrer hochstehenden Vorstellung sind deren Fehler unakzeptabel. Keinen Gedanken verschwendet sie an das eigene Glück, dass ihr beschert ist.

Nein, sie steht da und erklärt was sie machen würde und wie es sein sollte....Sie steht da und
Beschwert sich bei anderen Leuten. Greift sie an und sagt: „ Ich würde....."

Was!? Was würde sie an der genau gleichen Stelle mit identischen Konditionen tun?? Wie kann sie sich an dieser Stelle verteidigen???

Antworten kann sie nicht, aber weiter debattieren - beinahe cholerisch - über die Person, die sie kritisiert.

Ich kenne noch einen anderen Typ Mensch.

Diese stecken in schwierigen Situationen. Sie wissen um ihre Lage und wollen diese auch ändern. Sie suchen nach Lösungen und nach ihren Fehlern. Sie haben keine Möglichkeit zur Veränderungen, ihnen sind Grenzen gesetzt.

Andere hinterfragen ihr Leben schon gar nicht, weil für sie ihr Dasein in Ordnung ist, so wie es ist.

Oft findet man Menschen uninteressant, weil sie nichts in ihrem Leben erreicht haben, weil sie nicht mit dem „letzten Modeschrei" herumspazieren oder einfach weil sie sich nicht „gepflogen" ausdrücken können und uns so ungehobelt und unsensibel erscheinen.

Alles Quatsch, genau diese Menschen sind die interessantesten und anspruchsvollsten.

Wenn man solche Leute kennen lernt, hat man einen wahren Schatz gefunden.

Diese Frauen und Männer wissen was Leben ist. Sie wissen es aus eigener Erfahrung. Und genau diese Lebens-Erfahrung fehlt den sogenannten Geborenen Erfolgs-Typen.

Sprechen wir mit der Frau, die über alles Bescheid und alles besser weiss. Die alles tun würde um ihre Grundkenntnisse ihres Lebensmodels anderen aufzuzwingen.

Plötzlich versteht sie, was gemeint ist. .vielleicht spürt sie langsam, was ihr das Leben geschenkt hat.

„Oh sicher verstehe ich das, ich habe diese Sorgen nie gehabt, was soll ich machen, es ist nicht mein Problem!"

Genau!!   Wieso hörst du nicht endlich auf deine überheblichen Urteile so skrupellos zu fällen?!

Gibt es noch Menschen die sich weite Grenzen setzen und bereit sind auf vieles zu verzichten.

Sie denken sie haben sich ein besseres Leben nicht verdient, sie schämen sich und verstecken sich hinter der Aussage: „Ich kann nicht!" „Ich bin nicht wertvoll genug um ein anderes, besseres Leben zu haben."

Ok schlafen wir weiter, oder verstecken wir uns weiterhin hinter einem falschen oberflächlichen Schein.

Die Devise heisst: Nicht gut genug!!

Lieber Gott....egal wer du bist oder nicht bist, ob es dich gibt oder nicht....schau dich um und sage mir wieso die Leute freiwillig Leiden wollen????????

Es ist bestimmt einfacher es so zu lassen, wie es ist.....Alles Klar!!!!!

Rechts so.....Blödsinn die Welt verändern zu wollen...

WIR sollten uns ändern und versuchen die Bürde unseres Lebens in Licht zu bringen. Die, die ein schweres Leben haben sind es, die viel zu erzählen haben, Erzählungen über wahres Leben.
Über die Last die uns tagtäglich begleitet.

Nicht gut genug sein???? Na bitte, wenn ihr wirklich möchtet.....

Nicht in der Lage sein in einer ähnlichen Situation zu stehen und sie neu zu erleben? Na bitte, jedes mal das gleiche.

Nur wenn wir die Schwächen, die in uns sind, endlich anerkennen, werden wir von ihnen befreit.

Cool.....ich weiss!!!! 

Dagegen ankämpfen ist nicht dasselbe wie für das Leben kämpfen...Aufhören gegen unsere Schwächen zu kämpfen heisst, endlich unsere Kraft einzusetzen um für das Leben zu kämpfen. Leben heisst entdecken, erfahren, finden, forschen, gutes und schlechte zu erleben und noch vieles mehr....

Das geht jedoch nicht, wenn wir an der Oberfläche bleiben. Und uns über das was wir haben oder nicht haben ärgern. Der wahre Erfolg liegt in uns drin.

Ach ja...Man steht immer wieder vor Leuten die es besser haben und besser wissen.

Ist das so???? Wer weiss es besser als wir selber??? Wieso wissen die anderen besser als uns selbser????

In dem Moment in dem wir so denken sind wir Komplizen dieses Weltbildes.

Den Wert dieser „Besser-Menschen" bestimmen wir selber.

Sie sind nicht mehr als jeden andere, weil sie es besser haben.....Nein....WIR glauben das sie besser sind.....wir denken in erste Linie das es so ist. Es muss so sein. Sie sind stärker, weil wir es glauben. Wir fühlen uns klein und wertlos.......das wissen wir alle oder? Wieso sollte es anders sein, wenn wir überzeugt sind.  Stimmt es so für euch????

Wir bewerten den „Schein" viel zu hoch. Anstatt den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Den Menschenverstand der sich nicht täuschen lässt und fähig ist ALLES anzunehmen was das Leben dir bietet und nicht dagegen ankämpft. Unser Vermögen liegt im Wachstum. Schwere, tiefgründige Lebensprozesse ermöglichen uns dieses Vermögen zu erkennen. Damit wir für das Leben und seine Wunder kämpfen können. Alles andere bleibt Leid.

 

von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung Community: „ du darf sein was du bist“
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Samstag, 9. august 2008
Quando non ti comprendo mi fermo e ti penso......

Le domande si affollano nella mia testa. Stanno li` in coda, uno dietro l altro ad aspettare una risposta.

Come posso ignorarle? Non posso se voglio comprenderti....

Di solito si cercano risposte logiche. Ecco! bisogna guardare i fatti.
Che faccio adesso? Ho un paio di fatti ma sono pochini!

Forse è cosi` o forse è cosa`! .....Ma com è alla fine?   Cosi` o cosa`?
Cerco dati,... rivedo cos è stato e cosa non è stato,.... frugo nella mia memoria.
E come se avessi una scatola vuota, un libro, un sorriso uno spazzolino e infine uno schiaffo e dovrei rispondere alla domanda " che tempo fa domani?"

Non è finita qui!....Un signore bussa a l` altro emisfero della mia testolina e mi presenta il conto dei miei sentimenti coinvolti nei fatti.
Ohiohiohiohio!!!!!!!!

Ricapitolo e ripenso.......alla scatola; e provo gioia.....penso al libro; e mi sento attratta....
ricordo il sorriso; e sono felice....lo spazzolino; che centra? .....Sono confusa..........
Lo schiaffo; ...che male!

Che tempo fa domani?..... Non lo so!!!!!!!!

Forse bello, forse brutto,...hmmmm,.......se non ci sarebbe lo spazzolino!........pero` era interessante....
OK lasciamo stare lo spazzolino.....Ma lo schiaffo!!!!!
mi duole ancora la guancia. .......Perche lo schiaffo??????
Forse ho poca fantasia o forse ne ho troppa......
Che stupida sono!....
Come mi sento?......." Pestata!"
Pero quella scatola ed il sorriso e,.. e,... e,....perche?

Ecco te lo chiedo amico mio, ma tu non rispondi.... Mi giri la schiena e te ne vai accollandomi un ulteriore domanda....
Perche non `vuoi rispondermi?????? volevo solo comprendere!

Ed eccomi qui....... con la scatola,.... il libro,..... il sorriso, lo spazzolino e lo schiaffo.
Che faccio adesso?????

Riprovo!...ma i punti di riferimento sono gli stessi....
Ok! Saro` fantasiosa.......Potrei inventarmi il resto, cosi avrei la mia storia e le risposte alle domande. Potrei ingannare i miei sentimenti dando loro le fantasie piu belle o brutte?
Ahime! Un altra domanda......"è questo che voglio?"

Vivere in un mondo fantasioso e adeguato al tempo o comprendere finalmente per rispondere alla domanda......" che tempo fa domani?"
Come sarebbe bello dire domani è bel tempo,.... ma che succede se piove o grandina?
A questa domanda ho una risposta sincera e sicura.

Mi ritroverei con 100 domande e non piu 50 . I miei sentimenti inizierebbero a prendere me e il mio mondo fantastico a pugni.

Vedi!... per questo ti penso e rispondo ad ogni mia domanda..... "Non lo so`! ..ho chiesto continuamente anche altrove ma nessuno e riuscito a rispondere. Non c` era nessuno.!
Credo sia stata una grande nube nera di passaggio a rendere il tempo incomprensibile."

Ai miei sentimenti dico:   "Vi apprezzo tutti quanti!"

Pensando a te mi dico :   "come te anche io!"

E... ...per il fastidio che mi sono presa, e ti ho dato,... ricievi un assegno con su` un grande " zero",... un "niente",... un " nulla " .....per te e per me.

Che tempo fa domani??????


von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung
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Montag, 23. juni 2008
Wenn mir das ganz klar ist, wenn ish das nicht nur denke, sondern fühle, dann erst habe ich wirklich verstanden, nicht nur mit dem Gehirn, sonder mit meiner ganzen psychischen Existens.
Erst dann kann die Erkenntnis wirksam werden, erst dann hören die Wortratschläge des Denkens auf, und ich kann mich dem widmen, was im Moment wirklich geschieht.
Ich erfahre dann das, was ist, und nicht das, was sein sollte, was sich der Verstand mit seinen Hoffnungen, Illusionen, Ideen und Idealen ausdenkt oder wünscht.
Liebe entsteht nur für das, was ist; das, was sein sollte, kann ich nicht konkret lieben, denn es entfernt mich von der Realität, führt mich in das Reich der Phantasie. In der Phantasie geschieht kein Leben, hier befinde ich mich bei Trugbildern, bei Lüftschössern, Ideen und Idealen.
Ein Ideal, ein Phantasiegebilde, kann mir nicht die Glückseligkeit der wirklichen Liebe verschaffen.
Deshalb ist die elementare Voraussetzung für die Entfaltung der Liebesfähigkeit im konkreten Leben die Sensitivität im Augenblick. Aus der Sensitivität ergibt sich alles andere von selbst.
Die Sensitivität ist der Schlüssel zum Glück. Die Liebe stellt sich von selbst ein, wenn ich absichtlos, ohne zu suchen, einfach nur vor finde was im Moment geschieht.
Die Liebe geschieht, wenn absolute Offenheit und Verletzlichkeit besteht. Ich muss bereit sein, den anderen in mich aufzunehmen, ihn in mich seelisch eindringen zu lassen, mann muss sich auf ihn einlassen, ohne voher zu wissen, wie er auf die eigene Offenheit reagieren wird.
Ich kann nicht einerseits lieben wollen, also ganz geöffnet für den anderen sein, und anderseits geschützt davor sein, verletzt zu werden.
Die Angst!....Nicht angenommen zu werden ist eine grösse Kränkung, eine starke Verletzung, die um so stärker ist, wenn die Seele auf diesem Gebiet schon viele Narben besitzt,..Narben aus der Kindheit und Jugendzeit. " Zurückweisung"
Es ist möglich diese Aegste überwinden. Es muss uns bewusst werden, dass es sich lohnt,verletzli zu sein. Wir müssen uns jeden Tag aufs neue der Verletzlichkeit aussetzen.
In der Verlezlichkeit liegt das Leben, in der Sicherheit oder Unverletzbarkeit liegt der Tod.
Die Liebe ist die höchste Form der seelischen Lebendigkeit.
von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung Community: „ du darf sein was du bist“
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Dienstag, 17. juni 2008
Gestern versuchten wir zu dritt zu verstehen wieso soll ein Mann ein Platz in unsern Leben haben....Also was brauchen wir Frauen von ein Mann????? Es fehlt mir immer noch schwer mich darüber zu äusseren. Wir wollen nicht Männer beurteilen und auch nicht ein Muster-Mann schaffen. NO....NO....NO!

Teilweise tun wir es.... das tun Männer genauso....oder?
Es wird meistens über vergangene Erfahrung geredet oder diskutiert....aber das wollen wir nicht wieder und wieder erleben und an uns festhalten. Noch ist die Meinung da, dass meistens ein Mann ein weiteres Kopfzerbrechen für uns Frau ist.
Ich habe meine Erfahrung im Bereich Partnerschaft, Ehe, Familie gemacht und stehe da mit der Frage wieso sollte ich wiederum mein Leben mit ein Mann teilen? Wieso die Vorstellung ein Partner wieder zu haben mir nicht ganz passt? Und wieso spüre ich trotzdem das Bedürfnis das starke Geschlecht an meiner Seite zu haben? Das einzige was mir passen würde, ist jemand der mich ab und zu in die Arme nimmt und das uralte Gefühl der Geborgenheit wieder spüren lässt. Ausserdem sind heute die Männer auch nicht mehr mutig und auch nicht so stark wie sie sein sollten,... eher problematische und hilfslose Wesen mit viel Muskel. Sie denken das sie schwach sind wenn sie Gefühle zeigen....... aber...aber...was ist das für eine komische Einstellung?....Sicher braucht man manchmal Mut aber genau das schätzen wir Frau... ein Mann der kein Mann darstellen oder spielen muss sonder einer „ist" ..... wir Frauen haben eher das Gefühl die Rolle der Mutter zu übernehmen die alles tut, versteht, für alles da ist,.... aber sie braucht nichts zu wissen oder zu verstehen noch zu teilen was den anderen betrifft.. das kommt auch noch dazu.....
Din Don!!!!!
„Frauen zum brauchen gesucht?" Und nicht vergessen, nach eigenen Wünschen und Vorstellungen.
Leider ist das alles nicht so hilfreich und auch nicht so rosig.
OK... wir reden von den negativen Eigenschaften. Ich glaube das Männer auch viel Gutes an sich haben, doch finde ich auch dass der Männerkult ein wenig dekadent ist und es Zeit wäre etwas zu ändern. Ich denke auch dass wir Frauen die Ursachen von vielem dieser Männereigenschaften sind.
Unter uns Frauen heisst es schnell:" es ist nicht einfach den richtigen zu finden...."
Meiner Meinung nach, den richtigen Mann gibt es nicht. Mir fällt immer noch schwer, wenn jemand mich fragt wie er denn sein sollte. Na... für mich ist es klar.... So ein Mann gibt es nicht.....Ein Traummann der all unseren Wünschen entspricht?
Uhauuuuuu und Autch, bequem und gleichzeitig LANGWEILIG.
Ich will keinen Mann weil ich etwas brauche, oder um meine Probleme zu lösen, oder weil mir sonst etwas fehlt... Bin ich nicht vollständig auch mit meinen Fehlern? Ja!!!!!!! Also wieso höre ich immer wieder in meinem Freundeskreis dass ein Mann fällig wäre? Sie wollen mir teilweise Angst machen mit Sprüche wie „ Du wirst älter und damit fällt es dir immer schwerer einen Mann zu finden!...
Ohhhhhh...was bin ich??????? Was ist mit all dem Wertvollen das wir in uns tragen?
Was hat das alles mit Liebe zu tun??????
Wenn ich verliebt war, habe ich mich das alles nicht gefragt und werde ich mich zukünftig auch nicht fragen. Ich fühlte mich angezogen von dem Anderen und fühlte mich wohl dabei, erwartet oder gesucht habe ich es nicht.
Ist das werten und auswerten der andere zum Bedeutung bei der Empfindungen und wo bleibt die Fähigkeit der Entdeckung?
Ist der Spruch „lieb den anderen so wie er ist" nur eine weitere Verarschung unserer selbst?
Man verliebt sich einfach, es gibt auch einen Grund den man erst später erfährt.....
Alles rosarot ?....entscheidender Punkt...fast ein Beweis das da mehr dahinter steckt als unsere bequeme Vorstellung. Die liebe hat keine Partei und schaut nicht was man hat oder nicht hat, sie ist unfehlbar in ihren scheinbaren Fehlern, nicht wählerisch sonder fair. Damit will ich nicht sagen dass die Entscheidung für unseren Partner definitiv ist, ewig oder Perfekt sein wird. Wir haben uns nicht verfehlt, auf keinen Fall, in unserer Blindheit des verliebt seins. Die Erfahrungen, die wir schon gemacht haben, werden uns nicht helfen wenn wir Angst davor haben. Niemand trag die Schuld, wenn wir uns immer in den gleichen Typ verlieben und davon angezogen fühlen...oder immer die gleichen Fehler wieder kommen. Es ist meistens eine weitere Chance, gemischt mit sinnfreudigen Momenten damit uns immer wieder klar wird was wirklich Wertvoll ist.
Das kann auch in totalem Chaos geschehen ohne das wir es merken. Schlussendlich ist es ein notwendiges Ereignis.
Was mich betrifft vertrete ich weiter meine aktuelle Haltung ohne mich zu begrenzen....heute ist so....morgen, wer weiss vielleicht finde ich mich wieder in einem rosaroten Zustand.



von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung Community: „ du darf sein was du bist“
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Sonntag, 8. juni 2008



Ich weiss zwar wieso ich sie in mir fühle, trotzdem bleibt mir nichts anders übrig, als sie in ihrer Vollkommenheit zu betrachten.

Lösungen gibt es keine, nirgendwo kann ich Erfüllung finden.

Der Gedanke, die Lösung in jemandem anderen zu finden, wäre nur eine süße Täuschung, ein Ersatz um die Leere kurz zu vergessen, sie zu verdrängen,....die Versuchung, sie aus meinem Leben zu löschen.

Je mehr ich mich an sie annähere, desto stärker wird sie, desto deutlicher spricht sie zu mir und ich weiss, dass ich sie durch und durch in all ihrer Macht erleben muss.

Sie ruft mich um mich wissen zu lassen, dass noch einiges zu tun ist.

Sie scheint wie ein guter Kumpel zu sein, der bereit ist dir Achtung und Liebe zu schenken, sofern du bereit bist das gleiche dir selbst zu schenken.

Manchmal weiss ich nicht was zu tun ist. Ich lebe einfach mit dem Jetzt, ohne mich zu wehren. Nach und nach erfahre ich, nach und nach explodiert wieder ein Sinn in mir. Sei es Wut, Traurigkeit oder auch Euphorie.

Nach und nach im meinem Herzen, durch meinen Verstand; raus aus meinem Körper, raus aus meinem Mund.

Nein! Zu all dem was mich tief berührt und tief verletzt. Nein! Zu all meinen eigenen verletztenden Empfindungen, voll Verständnis und Achtung.

Es wird wieder und wieder und wieder geschehen, bis die Leere ihrem Gegenpol direkt gegenüber steht.

 


von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung
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Mittwoch, 4. juni 2008
In der Erziehung ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern Halt geben. Halt bekommt das Kind, wenn Eltern in ihrem Verhalten verlässlich und berechenbar sind; Mutter und Vater können dem Kind deutlich Grenzen setzen. Da die Eltern in ihren Elternhäusern in der Regel unterschiedliche Grenzen erfahren haben, müssen sie sich in der Erziehung einige, wo die Grenze für das Kind liegen soll. Wenn der Vater eine andere Grenze setz als die Mutter, ist das Kind verunsichert und spielt oft die Eltern gegeneinander aus.

Letztlich befolgt und erkennt das Kind immer als richtig an, was Vater und Mutter in ihrer eigenen Familie entweder gefehlt hat oder was ihnen wichtig war.
Wenn sich beispielsweise die Mutter mit ihren Wertvorstellungen in der Erziehung der Kinder durchsetzt, dann folgt das Kind zwar vordergründig der Mutter, aber hintergründig ist es mit dem Vater solidarisch. Das Kind folgt auf einer Ebene dem, der sich durchsetzt, verwirklicht dann aber das Hintergründige, das nicht sein darf.
Kinder wollen es in ihrer Liebe immer beiden Eltern recht machen. Dies geschieht unbewusst.
Man kann dies auch als ein Sichverbünden mit dem unterlegenen Elterteil betrachten.
Wenn zum Beispiel ein geschiedener Vater zu seiner Tochter sagt:" Werde ja nicht wie deine Mutter! Die ist eine Schlampe und Versagerin! Die ist die Allerschlimmste!" , so solidarisiert sich das Kind mit der Mutter, denn in der Seele- ist- jedes Kind sowohl seine Mutter als auch sein Vater! Es kann gar nicht anders als werden wie sie.
Wenn der Vater sagt: „ Du darfst werden wie ich, und du darfst auch werden wie deine Mutter" , braucht das Kind die problematischen Seiten der Mutter nicht zu übernehmen.
Das Kind nimmt von den Eltern, was es zum inneren Wachstum benötig.
Wenn Eltern ihre Kinder aufmerksam anschauen, können sie erkennen, wo und wie sie von ihnen geliebt werden.


Was den Eltern in ihrer Paarbeziehung in Achtung und Liebe gelingt, das gelingt ihnen auch
Gegenüber dem Kind.
Und was ihnen in ihrer Paarbeziehung an Achtung und Liebe und Hilfe gegenüber dem Partner misslingt, das misslingt ihnen auch gegenüber dem Kind.
Wenn aber ihre Liebe zum Kind ihre Liebe zueinander nur fortsetzt und krönt, dann fühlt sich ihr Kind von beiden Eltern gesehen, genommen, geachtet, geliebt und weiss sich Ordnung und gut.

( Hellinger: Die Mitte fühlt sich leicht an )

von Santina Salamone veröffentlicht in: Wissenschaft / Kinder
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Donnerstag, 29. mai 2008

Egal was wir tun oder lassen, alles geschieht nur aus Liebe.

Wir alle brauchen jeden Tag  „ Liebe". Kein Mensch kann überleben ohne sie.

(Mit liebe meine ich kein Sex.)


Oft denkt man nur an bestimmte  Personen, die die unsere Sympathie wecken, die guten Freunde, der/die Partner/in oder unsere Familie. Klar!  Unsere Liebe ist begrenzt...aus verschiedenen rechtlichen und persönlichen Gründen.


Das Gefühl nicht geliebt zu sein ist ein schmerzhaftes Erlebnis für jeden.

Wir leiden auch, wenn unser Verstand erkennt das es nicht wirklich so ist.

Oft suchen wir Liebe am falschen Ort (Mensch).

Es hat  seine Gründe.

Es ist durchaus positiv und auch eine Erscheinungsform der Liebe.


Liebeskummer,......

sie tragen den Wurm an sich. Wer Liebeskummer hat, kennt die  Liebe nicht, er ist selber nicht liebesfähig.

Wenn wir liebesfähig wären, hätten wir auch keinen Kummer. Wer nicht lieben kann kennt die Liebe auch nicht. Vielleicht sucht er, so wie wir suchen.  So wie wir kennt er die liebe nicht ,......oder, es fehlt ihm noch  ein Teil.


Eins ist sicher, wir brauchen uns gegenseitig. Durch den andere ergänzen wir uns. Es geschieht Schritt für Schritt. Wir brauchen die Person die uns leiden lässt.

Leiden hilft uns zu erkennen was uns fehlt. Die mühsam erreichte Erkenntnis erfühlt uns von Liebe und weckt in uns das Leben.

von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung
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Montag, 26. mai 2008

Oft reden wir von Schicksal. Oft bleibt nur ein Wort das uns, unsere Umwelt, diee Realität entschuldigen oder erklären will. Plausible Erklärung, .....eine Hilfe wenn man nicht mehr weiter weiss, oder dem Unwissen eine Deutung geben will , für das was wir gerade erleben oder uns wiederfahren ist.

„ Es ist mein Schicksal" , „das Schicksal hat es mit mir gut gemeint ", Sie hat ein trauriges Schicksal",  „ es wurde vom Schicksal so bestimmt".


Als Deutung ganz Ok. Nun frage ich mich nochmals „ was ist Schicksal?"

Wieso ist es so mächtig.  Ist unser Unwissen ihm gegenüber sooo klein?

Hilft uns wirklich - nur und allein - der Begriff  "Schicksal"?


Ich suche weiter und finde in einer Enzyklopädie weitere Erklärungen dieses Wortes.


1. Schicksal aus altniederländisch „schicksel"  bedeutet  „Fakt"


Ein Fakt ist eine Tatsache ...... bis hier alles klar.....eine Tatsache kann bewiesen werden.

Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder Gegenwart die dem Beweis zugängig sind.

Das erklärt aber immer noch nicht, wieso ich ein Schicksal habe;

wie komme ich an mein eigenes Schicksal.

Ist mein Schicksal negativ bewertet, habe ich etwas falsch gemacht!!!  Ist das so?


2. Schicksal auch „Geschick" bedeutet zu schicken, machen, dass etwas geschieht „Faktum"

    Ein Faktum..... Tat, Handlung


Eine Tat hat Ihree Folgen. Man kann Täter werden und etwas machen damit etwas geschieht.

Wir können  unser Schicksal bestimmen. Klar!!.....wir können es.


Wiederum muss ich sagen, dass das Wort Schicksal benutzt wird um unsere Tat oder das Geschehen zu entschuldigen.


Oh....iheh! Gemein......... Wer will bloss ein unbequemes Schicksal haben?


Also liegt unsere negative Handlung nur in unserem Unwissen?

Aber wenn wir fähig sind unsere negative Handlung, egal aus welchen Gründen, als Lehre zu erkennen,

sind wir ein Stuck Künstler unseres eigenen Lebens.

Erkennen ist sehr wahrscheinlich das Problem. Ups....wird kompliziert.....

Kann nicht mehr aufhören mir Fragen zu stellen.

Ist das nicht der Weg des Wissens ???????

 


Die Schicksalsmächte.......von Bert Hellinger

Ein Antwort für das ungewollte Schicksal..

Es ist von Ewigkeit her und unabhängig von anderen Einfluss.
Es ist das, was das Ganze lenkt, unerbittlich, nach Gesetzen, die niemand kennt oder durchschaut.
Es wirkt jenseits vom Willen unpersönlich und ist noch etwas anderem unterworfen, das geheimnisvoll bleibt, in ihm jedoch erahnbar wird. Im Angesicht von diesem Schicksal erfahren wir uns ausgeliefert und dennoch getragen, ohnmächtig und dennoch gefodert, ohne Halt und dennoch eingebunden. Im Angesicht von diesem Schicksal werden wir wesentlich und wie dieses Schicksal gross. Schicksal, das ist der Schleier, hinter dem sich das Göttliche verbirgt und zugleich erscheint. In der Unterwerfung unter das Schicksal, in der Andacht vor ihm, lösen wir uns in etwas ins bisher Verborgenes und uns Unzugängliches auf-fraglos.

 

von Santina Salamone veröffentlicht in: Lebensauffassung
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